Geld abheben beim Discounter oder im Supermarkt: auch bei Lidl

Beim Einkauf noch schnell Geld abheben: Viele Supermarkt- und Discounterketten bieten das inzwischen an. Der Weg zum nächsten Bankautomaten fällt dann weg. Es gibt nur wenige, einfache Dinge, die beim „Bargeld ziehen“ an der Ladenkasse zu beachten sind.

Einkaufwert und Maximalauszahlung

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Bei Lidl zum Beispiel ist in allen 3200 Filialen dieser Service unter folgenden Bedingungen möglich. Der Einkaufswert muss mindestens zehn Euro betragen, die maximale Bargeldauszahlung beträgt 200 Euro. In Zehn-Euro-Schritten von zehn bis 200 Euro wählt der Kunde aus, wie viel Bargeld er mitnimmt. Die normale Girocard mit dem PIN genügt dafür. Wer den bargeldlosen Einkauf bevorzugt, schiebt ohnehin die Bankkarte in die Supermarktkasse und gibt seinen Code ein. Mit dem gleichen Vorgang holt er sich dann gleich das benötigte Bargeld. Auf dem Kontoauszug werden diese beiden Vorgänge aber über die Rubrik Verwendungszweck getrennt ausgewiesen: Der Betrag für den Einkauf und die abgehobene Menge Bargeld sind klar voneinander zu unterscheiden.

Viele Anbieter – vergleichbare Standards

In Deutschland bieten viele Discounter und Supermärkte diesen Cashback-Service an: So lautet das handelsinterne Fachwort dafür. Es sind unter anderem:

  • Aldi Süd
  • Netto-Marken-Discount
  • dm-Drogerie
  • Tegut
  • Famila
  • Sky-Supermarkt
  • Rewe mit Discount-Tochter Penny
  • Edeka

Die Standards dafür sind identisch: Girokonto Karte und Pin. Unterschiede gibt es zum Beispiel bei der Mindesteinkaufsumme, die bei Rewe 20 Euro beträgt. Auch die 4000 Edeka-Märkte bieten das Geld abheben an – die Filialisten sind bei dieser Kette selbstständige Unternehmen.